Wer macht das Rennen?
Der Kampf um den CDU-Vorsitz hat begonnen.
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Der Kampf um den CDU-Vorsitz hat begonnen.
Kanzlerin und Parteichefin in der CDU haben ihren Rückzug angekündigt, in absehbarer Zeit ist in der Partei also viel Macht zu verteilen. Noch-CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer möchte den Prozess um ihre Nachfolge selbst organisieren und Noch-Kanzlerin Angela Merkel schweigt dazu auffällig laut. Wer wagt sich aus der Deckung und greift nach der Macht? Und welcher Kurs deutet sich an mit den Kandidaten, die bisher diskutiert werden: Friedrich Merz, Armin Laschet und Jens Spahn? Darüber spricht Marc Krüger im "Tagesanbruch am Wochenende"-Podcast mit t-online.de-Chefredakteur Florian Harms. Außerdem geht es in dieser Folge um den 75. Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg und der schwierigen Frage nach dem richtigen Gedenken.
„Grottenschlecht“: Kein CDU-Spitzenpolitiker hat Angela Merkels Regierung in der Vergangenheit so hart kritisiert wie Friedrich Merz. Jetzt klingt er plötzlich anders. Was ist da los?
Was uns die Erinnerung an die Zerstörung Dresdens vor 75 Jahren lehrt.
Die CDU will ihren Kanzlerkandidaten im Hinterzimmer auskungeln. Ein Armutszeugnis, das zeigt, wie gestrig die Partei geworden ist.
Richtungsstreit und Selbstzerstörungsmodus - Die CDU steckt in ihrer tiefsten Krise seit 20 Jahren.
Wieder einmal hat sie für Überraschung gesorgt: Annegret Kramp-Karrenbauer hat angekündigt, nicht als Kanzlerkandidatin ins Rennen zu gehen und auch den CDU-Vorsitz abzugeben, wenn ein Nachfolger gefunden und von einem Parteitag gewählt ist. Damit hat sie das gezeigt, was immer wieder von ihr verlangt wurde: gestalten und Führung zeigen. Was aber bedeutet der Rückzug für die CDU, die Kanzlerin Angela Merkel und auch den Nachfolger von Kramp-Karrenbauer. Und wie hängt diese Entwicklung mit der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen zusammen? Darüber spricht Marc Krüger im "Tagesanbruch Spezial" mit Vize-Chefredakteur Peter Schink und Politik-Reporter Tim Kummert.
Sabine fegt übers Land, die Linke berät sich in Thüringen und der deutsche ESC-Songs steht womöglich schon fest.
Die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen war historisch in mehrfacher Hinsicht. Gewählt wurde überraschend Thomas Kemmerich von der FDP – eine Partei, die gerade so über die Fünf-Prozent-Hürde gekommen war. Kemmerich hatte weder ein Regierungsprogramm noch eine Koaliton oder Minister oder eine Parlamentsmehrheit. In die Geschichte eingehen wird er aber als erster Regierungschef, der nur durch Stimmen der AfD ins Amt gekommen ist. Was daran besonders ist, bespricht Marc Krüger im "Tagesanbruch am Wochenende"-Podcast mit t-online.de Vize-Chefredakteur Peter Schink. Es geht um die thüringische und die Bundespolitik, die zahlreichen Verlierer und wenigen Gewinner der Ereignisse und was nun daraus folgen könnte. Außerdem erklärt USA-Korrespondent Fabian Reinbold, warum die vergangene Woche eine der besten in der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump gewesen ist und wie er seinen Triumph momentan auskotet.
Mit ihrer Autorität bringt Angela Merkel die Union nach dem Thüringer Eklat wieder auf Kurs – aber wer soll das künftig nach ihrem Abgang machen?