Recht auf Demonstration, aber wie?
Was wiegt schwerer – das Recht auf Demonstration oder das Recht auf körperliche Unversehrtheit? Die tödliche Gefahr durch Rassismus oder die durch eine Pandemie? Heiligt der Zweck die Mittel?
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Was wiegt schwerer – das Recht auf Demonstration oder das Recht auf körperliche Unversehrtheit? Die tödliche Gefahr durch Rassismus oder die durch eine Pandemie? Heiligt der Zweck die Mittel?
Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker fasste das einmal so zusammen: "Nur eine solidarische Welt kann eine gerechte und friedvolle Welt sein." In unserer individualisierten Gesellschaft wird das manchmal vergessen. Warum Solidarität gerade jetzt so wichtig ist, auch für Amerika, das nach der Ermorderung George Floyds in Aufruhr ist.
Wieder ist es passiert: In der US-Stadt Minneapolis ist ein Schwarzer ums Leben gekommen, weil ein weißer Polizist unverhältnismäßig brutal war. 8 Minuten und 46 Sekunden soll der Polizist auf Hals und Nacken von George Floyd gekniet haben. Auch dann noch, als der 46-Jährige schon bewusstlos war. Er starb im Krankenhaus. Der Tod des Mannes hat neue Massenproteste gegen Rassismus, Gewalt, Unterdrückung und Ungerechtigkeit in den USA ausgelöst. Die letzten Worte von George Floyd, "I can't breathe!", wurden zu einer Anklage. Was bewirken die Proteste? Was haben all die anderen in der Vergangenheit bewirkt? Wie reagiert Präsident Donald Trump? Und was kann Deutschland eventuell von den USA lernen oder besser machen – schließlich ist Rassismus auch hierzulande ein Problem. Darüber spricht Marc Krüger im "Tagesanbruch am Wochenende"-Podcast mit t-online.de-Chefredakteur Florian Harms und USA-Korrespondent Fabian Reinbold.
Außerdem geht es um das neue Konjunkturpaket der Bundesregierung. Mit 130 Milliarden Euro will die Koalition Deutschland "mit Wumms" aus der Corona-Krise bringen. Aber ist das Geld gut angelegt?
Der Fall Maddie McCann mahnt uns: Irgendwo ist immer ein Kind, das Hilfe braucht.
CDU, CSU und SPD schütten noch viel mehr Milliarden ins Land. Ob sie wirklich helfen?
US-Präsident Trump versucht Amerikas gesellschaftliche Konflikte nicht zu beruhigen, sondern facht sie weiter an. Statt Empathie zeigt er Kaltherzigkeit, statt Mitgefühl Profilierungssucht.
Der Tod von George Floyd bringt Unruhen und Ausschreitungen in den USA.
Die Wut und das Entsetzen vieler Menschen über diesen neuesten Fall von sinnloser und tödlicher Polizeibrutalität sorgen in den USA für massive Proteste und Unruhen.
Wissenschaftler stehen in der Corona-Pandemie im Fokus der Öffentlichkeit wie selten – besonders Virologen wie Christian Drosten von der Berliner Charité. Kritik müssen sie sich gefallen lassen. Aber auch Kampagnen? Wie ist der richtige Umgang zwischen Wissenschaft und Medien? Wo ist die Grenze zwischen kritischem Journalismus und Kampagne? Und welche Folgen hat es, wenn diese Grenze nicht eingehalten wird? Darüber spricht Marc Krüger in dieser Podcast-Folge vom "Tagesanbruch am Wochenende" mit t-online.de-Chefredakteur Florian Harms.
Außerdem geht es um Dinge, die im Schatten der Corona-Pandemie umgesetzt werden, und auf die sich ein Blick lohnt. Beispiele aus China, Brasilien und Libyen zeigen, dass selbst in einer weltweiten Pandemie noch Zeit ist für geostrategische Ziele von Regierungen.
Bald beginnt die Urlaubszeit: Können wir es wieder wagen, uns in ein Flugzeug zu setzen?
China steigt auf, Amerika fällt. Und fällt. Und fällt…
Die Corona-Krise beschleunigt den Niedergang einer Weltmacht und den Aufstieg einer anderen. Dafür gibt es eine historische Parallele.