Krisengipfel der Gesellschaft
Morgen jährt sich Corona in Deutschland. Wo ist der Krisengipfel im Kanzleramt, bei denen der gesellschaftliche Zusammenhalt zur Chefsache gemacht wird?
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Morgen jährt sich Corona in Deutschland. Wo ist der Krisengipfel im Kanzleramt, bei denen der gesellschaftliche Zusammenhalt zur Chefsache gemacht wird?
Gerät Putins Macht ins Wanken? Immer mehr Russen haben das korrupte Herrschaftssystem des Kremlchefs satt.
Vom Wellenbrecher-Lockdown in den regulären Lockdown in die Lockdown-Verlängerung und die Verlängerung der Verlängerung: Alle paar Wochen sitzen Politiker vor einer blauen Wand und verkünden, wie das Leben in Deutschland in der nahen Zukunft aussehen wird: Verbote, Gebote, Einschränkungen, Verzicht. Danach gilt es, ganz genau aufzupassen, was in jedem Bundesland und jeder Region von diesen Beschlüssen umgesetzt wird und wann. Es ist mittlerweile ein Corona-Krisen-Ritual der Politik. Auch, wenn die Pandemie-Situation wenig Spielraum lässt: Muss es so ein – und muss es so weitergehen? Haben sich die Entscheidungswege der Politik bisher bewährt? Was könnte man ändern? Wo sind Grenzen und was gilt es zu bedenken? Darüber spricht Marc Krüger im "Tagesanbruch am Wochenende"-Podcast mit t-online-Chefredakteur Florian Harms.
Außerdem geht es um Joe Biden, den gerade vereidigten Präsidenten in den USA, seine neuen Töne und die alten Probleme.
Ist die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie zu gefährlich, um die Grenzen geöffnet zu halten? Das diskutierten gestern bis in den späten Abend auch die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten auf ihrer Videokonferenz.
Europa ist die Hölle: Was die europäischen Staaten auf der griechischen Insel Lesbos zulassen, ist ein Skandal. Kaltherzig verraten wir unsere eigenen Werte. Außerdem:
Joe Biden hat seine größte Leistung schon vollbracht.
Bescheidene Ergebnisse des Corona-Gipfels:
Auf den Light-Lockdown folgt der Medium-Lockdown: Die Kanzlerin beißt in der Ministerpräsidentenrunde auf Granit. SPD-Ministerpräsidenten bremsen Merkel aus.
Joe Biden wird heute Mittag auf den Stufen des Kapitols seinen Amtseid sprechen, der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
Die Debatte über Corona-Regeln entgleist. Was wirklich gegen das Virus hilft.
Hinter Laschet kann sich die sogenannte Mitte der Gesellschaft gut versammeln. Er fordert fast nichts, das irgendeinen Widerspruch hervorruft.
Diese Reibung wünschen sich aber viele in der CDU. Sie wollen ein klareres Profil.
Es sollte ein Sprint werden und ist durch die Pandemie zu einem Halbmarathon geworden: An diesem Wochenende entscheidet die CDU auf dem ersten digitalen Parteitag ihrer Geschichte, wer auf die Kurzzeit-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer folgen wird – und sich damit auch für die Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Position bringt: Friedrich Merz, Armin Laschet oder Norbert Röttgen. Fest steht: Zwei von ihnen werden verlieren. Aber bedeutet das für die beiden? Und was muss der Gewinnern – der neue Parteichef – in jedem Fall können und tun? Und: In welchem Zustand ist die Partei im Jahr der Bundestagswahl und kurz vor dem Abtritt der Langzeitkanzlerin? Darüber spricht Marc Krüger in diesem "Tagesanbruch am Wochenende"-Podcast mit t-online-Chefredakteur Florian Harms und dem Politischen Reporter Tim Kummert.
Außerdem geht es um die Folgen des Kapitol-Sturms vergangene Woche für den scheidenden UR-Präsidenten Donald Trump. Kurz vor Ende seiner Amtszeit ist ihm tatsächlich noch Historisches gelungen. Aber das dürfte ihn genauso wenig fröhlich machen wie die Sperrung seiner Online-Konten durch große Netzwerke wie Twitter, Facebook, YouTube oder Snapchat.
Es sieht nach einem längeren, härteren Lockdown aus. Zeit für mehr Ambiguitätstoleranz – Ambi-Was?