Corona-Verschärfungen? Merkel muss reinen Wein einschenken
Ein Weihnachten ohne Lockdown ist unrealistisch. Das weiß auch die Kanzlerin. Beim Corona-Gipfel darf sie deshalb keine falschen Hoffnungen verbreiten.
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Ein Weihnachten ohne Lockdown ist unrealistisch. Das weiß auch die Kanzlerin. Beim Corona-Gipfel darf sie deshalb keine falschen Hoffnungen verbreiten.
Die US-Wahl 2020 ist gelaufen, aber es gibt immer noch zwei Geschichten dazu. In der einen hält der neu gewählte Präsident Joe Biden versöhnliche Reden, stellt sein künftiges Team und sein Regierungsprogramm zusammen und reicht den Wählern seines Konkurrenten die ausgestreckte Hand zur Versöhnung. In der anderen spricht der amtierende Präsident Donald Trump weiterhin von Betrug, lässt seine Partei demokratische Grundregeln brechen und gesteht seine Niederlage nicht ein. Was ist dran an den Betrugsvorwürfen? Wie sehr schadet Trump damit der Demokratie im allgemeinen – nicht nur in den USA? Und was passiert eigentlich, wenn er bis zur geplanten Amtsübergabe und darüber hinaus einfach weitermacht? Darüber spricht Marc Krüger in dieser Ausgabe vom "Tagesanbruch am Wochenende" mit t-online-Chefredakteur Florian Harms und dem politischen Reporter Johannes Bebermeier, der gerade in Washington ist.
Außerdem im Podcast: Die große Macht der Corona-Kritiker. Sie kritisieren die Maßnahmen der Bundesregierung nicht nur, sondern sie ignorieren sie auch – wie bei den Corona-Protesten in Leipzig. Wie konnte es soweit kommen? Warum haben Gerichte, Politik und Polizei nichts unternommen? Und: Wie kann man in Pandemie-Zeiten eigentlich kritisieren, ohne sich und andere zu gefährden?
Einige Schilderungen aus Donald Trumps Umfeld klingen beunruhigend, andere skurril
Wahlverlierer Trump verhält sich wie ein Autokrat. Ein Fall für den Krankenwagen.
Heute vor 102 Jahren endete eines der größten Gemetzel der Geschichte. Wir können viel daraus lernen
Wenn die Polizei den Eindruck erweckt, sie habe die Sicherheitslage nicht mehr im Griff, erodiert das Vertrauen in den Staat. Das ist gefährlich.
Der Verlust von Macht schmerzt. Das sehen wir gerade bei Donald Trump, der seine Niederlage nicht akzeptieren will.
Wahlen in den USA haben oft etwas von einem Hollywoodfilm: Es gibt die Hauptfigur, den Gegenspieler, Überraschungen, Enttäuschungen, einen langen Spannungsbogen – ob es dann noch ein Happy End geben wird und für wen, das ist die offene Frage. Aber es lohnt ein Blick zurück auf den Wahlkampf, die Umfragen und die Ergebnisse, die knappen Rennen in den hoch umkämpften Staaten. Und natürlich auf die ersten Reaktionen von US-Präsident Trump und seinen Republikanern sowie dem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Wer hat sich präsidial verhalten? Was bleibt (so oder so) von vier Jahren Trump im Weißen Haus? Und wie ist der Zeitplan für die nächsten Tage und Wochen? Darüber spricht Marc Krüger in dieser Ausgabe vom "Tagesanbruch am Wochenende" mit t-online Chefredakteur Florian Harms und USA-Korrespondent Fabian Reinbold.
Außerdem im Podcast: Wie ist die erste Woche Corona-"Lockdown" gelaufen? Was klappt und was nicht? Und: Wie schafft es die Politik, die Moral hoch zu halten, während die Infektionszahlen weiter steigen?
Trump schickt eine Armee von Anwälten los, um Wahlergebnisse anzufechten oder Einfluss auf die weitere Auszählung zu nehmen. So teilt er zum vermuteten Ende seiner Amtszeit noch einmal kräftig aus und stellt grundlegende Demokratische Prozesse in Frage.
Was müsste der neue amerikanische Präsident nach seiner Amtseinführung tun, um die wichtigsten Probleme in den Griff zu bekommen? Viele Aufgaben drängen sich auf, aber fünf stechen heraus.