Merkel macht den Fehler nochmal
Schnelltests an allen Schulen, vielleicht sogar vor dem Theater? Warum denn nicht! Schon beim Thema Masken war Merkel zu zögerlich - und macht gerade den gleichen Fehler nochmal.
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Schnelltests an allen Schulen, vielleicht sogar vor dem Theater? Warum denn nicht! Schon beim Thema Masken war Merkel zu zögerlich - und macht gerade den gleichen Fehler nochmal.
Friseure und Schulen auf, alles andere bleibt erstmal zu – das ist das Ergebnis der Ministerpräsidentenrunde bei Kanzlerin Angela Merkel zum Corona-Lockdown in dieser Woche. Alles weiter wie bisher bis mindestens 7. März. So weit, so erwartbar. Aber die Kanzlerin macht deutlich: Ihr reicht das nicht. Sie hätte die Schulen gern später wieder geöffnet, konnte sich aber nicht durchsetzen. Auch im Bundestag nach ihrer Regierungserklärung wächst die Kritik. Warum wird immer noch erst entschieden und dann im Parlament diskutiert? Die Grenzen der Kanzlerinnenmacht werden langsam deutlich. Darüber spricht Marc Krüger in dieser Ausgabe vom "Tagesanbruch am Wochenende"-Podcast mit t-online-Chefredakteur Florian Harms. Es geht auch um verpasste Digitalisierung, Unternehmen am Rande der Existenz und den wachsenden Einfluss der Ministerpräsidenten.
Weiteres Thema im Podcast ist China. Das riesige Land war zuerst von der Coronakrise betroffen, hat sich in Windeseile berappelt und profitiert nun wie kein anderes Land. Ist Chinas Aufstieg zur Weltmacht noch aufzuhalten? Was wird aus dem digitalen Zweikampf mit den USA? Und: Wo bleibt eigentlich Europa?
In mehreren Bundesländern sollen noch im Februar schrittweise wieder Schulen geöffnet werden - das ist riskant!
Selten zuvor hat Angela Merkel die Grenzen ihrer Macht so offen eingestanden wie bei dieser Corona-Entscheiderrunde. Die überlebensgroße Bundeskanzlerin schrumpft im Spätherbst ihrer Karriere auf Normalmaß.
Merkel und Länderchefs entscheiden über den Lockdown. Die Corona-Regeln jetzt zu lockern, wäre gefährlich. Mario Draghi soll Italien aus der Krise führen.
Heute beginnt im US-Senat das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen Ex-Präsident Donald Trump.
Vor dem Bund-Länder-Gipfel stehen die Ministerpräsidenten unter Druck und unter Beobachtung.
Impfgipfel, Koalitionsausschuss, Pressekonferenzen und Ethikrats-Entscheidungen – es war einiges los in dieser Woche in Sachen Pandemie-Organisation. Der Druck auf die Politik steigt, je länger der Lockdown andauert. Aber was ist Konkretes bei all den Gipfeln, Gesprächen und Beratungen herausgekommen? Warum gibt es keinen Impfstoff? Was heißt es, wenn SPD-Familienministerin Franziska Giffey eine Öffnungsperspektive für Schulen und Kitas möchte? Was bedeutet die Empfehlung des Ethikrates, dass Geimpfte keinen Sonderstatus in der Gesellschaft bekommen sollen? Und: Was ist eigentlich mit der Corona-Warnapp, die ein wichtiger Baustein in der Pandemie-Bekämpfung sein sollte? Darüber spricht Marc Krüger in dieser Ausgabe vom "Tagesanbruch am Wochenende"-Podcast mit t-online-Chefredakteur Florian Harms.
Außerdem geht es um den Fall Nawalny, das schwierige Verhältnis zwischen Deutschland und Russland – und wie es wieder besser werden könnte.
185 deutsche Stars aus Film und Fernsehen haben sich in einer beispiellosen Kampagne geoutet: Als schwul, lesbisch, bisexuell, transgeschlechtlich, nicht-binär oder queer.
Und Nonpology: was ist das und woran erkennt man sie?
Der Streit ums Impfen überschattet eine erfreuliche Entwicklung: Wir haben jetzt die Chance, das Coronavirus zu besiegen – unter einer Bedingung.