Hoffnung für die Ukraine
"Ich denke, wir sollten bis Mai, Anfang Mai, ein Friedensabkommen haben". Was für ein Satz - gesagt hat ihn der ukrainische Präsidentenberater Olexii Arestowitsch. Woher nimmt der Mann diese Zuversicht?
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"Ich denke, wir sollten bis Mai, Anfang Mai, ein Friedensabkommen haben". Was für ein Satz - gesagt hat ihn der ukrainische Präsidentenberater Olexii Arestowitsch. Woher nimmt der Mann diese Zuversicht?
Noch lässt sich der Ukraine-Krieg vermutlich stoppen. Aber dafür muss der Druck vom Westen auf dem russischen Präsidenten weiter hoch bleiben. Das zeigt ein anderer Krieg.
Olaf Scholz spricht von einer Zeitenwende. SPD und Grüne verabschieden sich gerade von Kernüberzeugungen. Nur Christian Lindner und seine FDP stecken in einer alten Realität fest.
Eigentlich wollte der Westen weiter so gemütlich vor sich hinleben wie in den vergangenen 30 Jahren. Doch der Ukraine-Krieg hat diesen Wunsch jäh beendet. Dadurch verändert sich unser Leben fundamental.
In der Ukraine steht deutlich mehr auf dem Spiel als das Schicksal des Landes. Der Westen sollte dem ukrainischen Präsidenten genau zuhören.
Man fragt sich, was der Krieg in der Ukraine soll und viele halten an der "Mad Man in Moscow"-Theorie fest. Putin mag vielleicht nicht verrückt sein, aber er ist zunehmend isoliert und in seinen Ansichten verhärtet.
Während Putin die Ukraine weiter in Schutt und Asche legt, bekommt der Krieg auch in Deutschland immer mehr ein Gesicht. Welche Fehler wir diesmal vermeiden sollten.
Natürlich kann man sich auch mit Nichtstun schuldig machen. Doch durch falsches Tun kann man sich im Zweifel genauso schuldig machen – oder sogar noch schuldiger.
Putin und seine Schergen haben die Ukraine angegriffen. Doch der Zorn in Deutschland richtet sich auch gegen russische Bürger, Restaurants und Zupfkuchen. Das ist grundfalsch.
Mehr Geld für die Bundeswehr, Waffenlieferungen an die Ukraine - und bald auch wieder Atom- und Kohlekraft? Der Krieg in der Ukraine hat die Bundesrepublik schon jetzt deutlich verändert. Und wir müssen uns alle auf weitere Umbrüche einstellen.