Täglich mehr wissen
00:00:00: eure Innenstädte sind doch saniert.
00:00:01: Du dann aber sagst, na ja was hilft mir denn sanierte Innenstadt wenn wir in der Innenstadt keine Wohnung gehört?
00:00:07: Das sind so Sachen die müssen schon noch weiter besprochen werden, finde
00:00:10: ich.".
00:00:12: Heute ist der dritte Oktober – Der Tag der Deutschen Einheit.
00:00:16: vor thirty-six Jahren wurde Deutschland wiedervereinigt und seitdem hat sich viel verändert.
00:00:21: Doch bei Einkommen und Vermögen, bei Aufstiegschancen und bei politischem Vertrauen bestehen weiterhin Unterschiede zwischen Ost und West.
00:00:29: Wieviel davon lässt sich mit der Teilung und den Umbrüchen nach,
00:00:34: wo
00:00:34: entstehen Ungleichheiten heute neu?
00:00:37: Und was müsste passieren, damit die Einheit mehr bedeutet als eine gemeinsame Staatskänze.
00:00:42: Die Journalistin Marike Reimann fordert einer zweite Wende – so heißt auch ihr neues Buch «Zweite Wende, warum Ostdeutschland uns alle angeht».
00:00:50: Darin beschäftigt sie sich mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ungleichhalten und dem Bild das Deutschland sich vom Osten macht!
00:00:58: Marike Reimann, herzlich willkommen.
00:00:59: Schön, dass Sie dabei sind!
00:01:00: Hallo ich freue mich über die Einladung
00:01:02: und mit uns diskutiert der Online-Chef Redakteur Florian Harms.
00:01:06: hallo Florian.
00:01:06: Hallo
00:01:07: Ich freu' mich auch.
00:01:08: Ich bin Nicole Fuchs-Wiecher und ich führe sie durch diese neue Folge von Tagesanbruch Die Diskussion.
00:01:16: Frau Reimann, Sie sind in Rostock geboren.
00:01:20: Im Plattenbau aufgewachsen und haben dann die Umbrüche der Wiedervereinigung als Kind erlebt.
00:01:25: Später führte Ihr Weg in leitende Position im Journalismus.
00:01:29: In Ihrem Buch verbinden sie nun diese persönlichen Erfahrungen mit dem Blick auf die gesellschaftliche folgende Einheit Wir feiern heute diese Einheit.
00:01:38: Sie fordern eine zweite Wende.
00:01:40: Was genau hat die Erste denn nicht geschafft?
00:01:42: Also erst mal habe ich das Buch geschrieben als analytisches, anektotisches Sachbuch.
00:01:47: Was vor allen Dingen sprachlich zugänglich sein soll.
00:01:50: und ich hatte so die Mütter meiner Freundinnen vor Augen, die alle nicht Akademikerin sind.
00:01:55: Und die haben mir oft erzählt dass sie sich in Sachbüchern eben nicht wiederfinden, nicht zu trauen, das durchzulesen.
00:02:01: und deswegen hatte ich so das Gefühl, dass es da ein Sachbuch braucht was A nochmal wirklich auf die Fakten Schieflage zwischen Ost- und West schaut zugänglich ist, damit es verständlich ist.
00:02:14: Ich bin froh dass wir wieder vereinigt sind weil ich glaube wir könnten heute als Journalistin schon mal gar nicht aus dem Osten heraus sozusagen miteinander sprechen und ich könnte zumindest keine Journalisten sein wie ich gerade bin.
00:02:25: aber wenn Sie mich danach fragen was hat die erste Wende nicht geschafft?
00:02:29: Und was hätte vielleicht geändert werden sollen dann ist das natürlich auch so ein bisschen einen rückschauender Blick in die Glaskugel im.
00:02:36: gleichzeitig gibt es doch ein paar Anhaltspunkte die man dazu schon erwähnen kann.
00:02:40: Also, wir haben diese Situationen in dem Jahr neunzehnundachtzig, neunzig dieses Selbstermächtigungsmoment wo Ostdeutsche auf die Straße gegangen sind DDR-Bürger mit den Montagsdemos selbst dafür eingetreten sind freiheitliche Rechte zu erreichen aus der Diktatur der DDR heraus zu einem freiheitlichen Staat zu kommen Pressefreiheit Meinungsfreiheit Reisefreiheit für sich zu erkämpfen ohne dass Leute dabei zur Tode gekommen sind wenn man mal von den Mauertoten absieht die es natürlich während der Mauer gab.
00:03:12: Gleichzeitig muss man aber sagen, dass der Aufbau Ost eigentlich so ein bisschen ein Nachbaufest war statt der Neubau Deutschlands.
00:03:20: Also man hat in dieser Situation der Selbstemächtigung heraus schon verpasst das es... Dass man sie vielleicht aus dem Westen herausschaut was kann man sich auch vom Osten abgucken und wie schaffen wir es gemeinschaftlich sozusagen zu einem neuen, zu einem moderneren Deutschland zu kommen?
00:03:35: Na ja!
00:03:35: Und was dann passiert ist aus diesem Selbstemmächtigungsmoment der Montagsdemos heraus ist das wissen wir jetzt ja alle Das ist riesige Abwanderungswellen gegeben hat, die vor allen Dingen dazu geführt haben dass gut ausgebildete Fachkräfte aus der ehemaligen DDR in die BRD gezogen sind.
00:03:51: Dass es eine enorme Arbeitslosigkeit gab und dann auch die sogenannten Transferigiten also die Chefposition, die dann im Osten frei wurden vielerorts und vielfach bis heute ja mit westdeutschen Führungskräften besetzt sind.
00:04:06: Florian, du bist in Stuttgart groß geworden und hast die Wiedervereinigung bewusst erlebt.
00:04:13: Wo siehst Du denn heute so die größten Unterschiede zwischen Ost- und West?
00:04:16: Und was glaubst Du, warum haben Sie sich eben nach diesen ganzen sechsunddreißig Jahren noch nicht aufgelöst?
00:04:21: Es gibt viele Unterschiede in den Lebensbedingungen, in der Frage wie viel Rente man bekommt.
00:04:26: ein ganz wichtiger Unterschied ist wer erbt eigentlich Geld?
00:04:30: Großteil des Erbvermögens wird in Westdeutschland von Generation zu Generation weiter gereicht.
00:04:36: Da sind die Summen im Osten viel, viel geringer.
00:04:39: Die Frage, wo sitzen eigentlich große Unternehmen?
00:04:42: Auch überwiegend eher in West-Deutschlands wäre besetzt die Vorstände nicht nur in Wirtschaftsunternehmen sondern auch politische Spitzenpositionen.
00:04:55: Es gibt dort schon nach wie vor gravierende Unterschiede.
00:04:58: Zugleich habe ich den Eindruck und das möchte ich gleich zu Beginn dieses Podcast mal sagen, dass dieser Prozess, den unser Land genommen hat unterm Strich natürlich unfassbar erfolgreich ist.
00:05:09: Wenn man das in internationalen Maßstäben betrachtet, wenn man sieht wo wir hergekommen sind nach der ganzen Hitlerei, nach dem Katastrophen die Deutschland über die Welt gebracht hat, nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs Nach der Diktatur, der DDR-Fürzig Jahre lang haben wir uns aufgemacht wieder zusammenzukommen ein friedliches demokratisches pluralistisches gemeinsames Deutschland zu schaffen.
00:05:34: Und da sind wir trotz aller Schwierigkeiten die man auch klar benennen muss und deshalb sind glaube ich auch so Bücher wie von Marike Reimann wirklich wertvoll damit an mehreren Stellen im Land diese unterschiedlichen Perspektiven wahrgenommen werden.
00:05:47: Trotzdem ist das eine echte Erfolgsstory für alle die in diesem Land leben.
00:05:52: Und ja, ich bin in Stuttgart aufgewachsen.
00:05:54: Ich bin aber direkt nach dem Abitur nach Dresden gezogen Anfang der neunziger Jahre und habe dort anderthalb Jahre miterlebt wie so eine Stadt im Osten sich dann auch aufgemacht hat um diese Umbrüche zu bewältigen.
00:06:06: Hab bis heute Freunde dort und bin nach wie vor immer wieder sehr gerne da!
00:06:10: Ich glaube wir sollten bei allen Blicken auf das negative nicht das positive vergessen.
00:06:20: Ich
00:06:28: glaube, das kommt immer auf die Perspektive drauf an.
00:06:32: Was schauen wir uns an?
00:06:32: Wenn es darum geht dass wir natürlich... aus der ostdeutschen Situation neunundachtzig herausblicken.
00:06:39: und das, was ich gerade beschrieben habe ist den DDR-Bürgern und Bürgerrunden als selbstermächtigungs-, als politischer Selbstemächtigungsprozess eigens gelungen ist sozusagen auf die Straße zu gehen um ihre Rechte einzustehen.
00:06:52: Und dann sozusagen auch selbst mit der friedlichen Revolution dafür zu sorgen dass Meinungspressefreiheit
00:06:57: etc.,
00:06:58: sozusagen möglich sind, was natürlich eine Erfolgsgeschichte ist.
00:07:03: Ich würde nicht gerne in der DDR-Diktatur leben wollen, ich bin froh darum dass wir diese Art der Wiedervereinigung geschafft haben.
00:07:11: gleichzeitig wenn man aus der Situation vor allen Dingen aus der ökonomischen Situation vieler Ostdeutscher heraus empfohlen hat es gerade schon ein bisschen angesprochen heraus schaut dann ist da immer noch ein sehr großes Ungleichgewicht was sich natürlich auch im Wahlergebnissen zum Teil sehen das ja heute übersetzt und was nicht weggewischt werden darf.
00:07:32: Wir haben immer noch die Situation, dass die vierzig Dachsunternehmen, die wir in Deutschland haben, das davon kein einziges aus dem Osten kommen von diesen zweieinhalbundfünfzig Vorständen, Arbeiten ist eine einzige mit Ostbiografie.
00:07:46: Schauen wir in die Wissenschaft, dann haben wir ungefähr einhundertvierundsiebzig Uni- und Hochschulleitungen im ganz Deutschland nur zwölf davon.
00:07:54: Haben Ostbiographie?
00:07:56: Und das lässt sich bis in die Politik, bis in den Medien halt so durchdeklinieren und eigentlich darauf runterbrechen, dass wir noch ne starke wirtschaftliche und eine starke Repräsentationsbeschieflage haben.
00:08:07: Beim Vermögen mache ich vielleicht auch nochmal kurz Stopp weil es tatsächlich so ist, Vermögen Westdeutscher Haushalte doppelt so groß ist wie das Ostdeutsche.
00:08:17: Und nur zwei Prozent der Erbschafts-Steuerflorien haben es auch gerade schon angedeutet.
00:08:21: Im Osten abgerufen werden, aka ostdeutsche Erben eigentlich nichts.
00:08:25: und das ist was.
00:08:26: wenn man dann vor allen Dingen mit Vorurteilen im gemeinschaftlichen Miteinander also wenn man so wie ich zum Beispiel früh in den Westen gegangen ist um dort arbeiten zu können ja man damit Vorurteil konfrontiert ist die dann so suggerieren naja jetzt hört doch mal auf zur Jammern in Anführungsstrichen was wollt ihr denn?
00:08:42: eure Innenstädte sind doch saniert du dann aber sagst Na ja, was hilft mir denn sanierte Innenstadt?
00:08:48: Wenn wir in der Innenstadt keine Wohnung gehört.
00:08:50: Das sind so Sachen die müssen schon noch weiter besprochen werden finde ich.
00:08:53: Jetzt sagt es Frau Reimann gerade Es gibt diesen Vorwurf dass die Ostdeutschen immer jammern würden.
00:08:58: Was entgegnest du gegen?
00:08:59: Ich glaube das ist nicht richtig.
00:09:01: Ja!
00:09:01: Es gibt viele Menschen auch im Osten Die sich beschweren, die gefrustert sind, die auch jammern.
00:09:06: Keine Frage Gibt dem Westen aber auch viele an unterschiedlichen Orten.
00:09:10: Du hast vorhin gesagt ich komme aus Stuttgart und In der Region dort da kann man viel kranteln und sich beschweren.
00:09:17: Es gibt sehr viele Menschen im Osten, die total motiviert sind, die nach einem Jahrzehnt neunzig ihr Schicksal in die eigene Hand genommen haben, die gegründet haben, was aufgebaut haben, wie gesagt am Ende kann ich diese staatlichen Planwirtschaft fesseln abwerfen und kann mal selber etwas auf die Beine stellen.
00:09:33: Und dann kann man natürlich fragen warum hören wir nicht mehr davon?
00:09:37: Das gab gerade eine interessante Medienstudie die mal gezeigt hat, dass eigentlich die Berichterstattung, ich glaube es ging um die öffentlich-rechtlichen Medien.
00:09:45: Wenn Sie über das Land Deutschlands richten... Tagesschau!
00:09:48: Genau, Tagesschau war das.
00:09:50: Dass sie mehr über Ostdeutschland, über Westdeutsches als über West Deutschland berichtet aber eher in einem negativen Kontext also problematisierend.
00:09:56: wo liegen die Probleme?
00:09:58: und da kann man natürlich schon hinterfragen wie schauen Medien unterschiedliche Medien eigentlich auf Ostdeutzschland?
00:10:03: Und welches Bild transportieren sie dort?
00:10:06: zur ganzen Wahrheit gehört eben auch zwischen einst Komma fünf und zwei Billionen Euro an staatlichem Geld in den Osten geflossen sind.
00:10:16: Um dort Strukturen aufzubauen, um dort zu unterstützen.
00:10:19: Und das heißt nicht dass alles gut gelaufen wäre.
00:10:21: also wir könnten hier lange über die Treuhand diskutieren.
00:10:24: was ist da schiefgelaufen?
00:10:26: Aber aufs ganze gesehen noch mal im internationalen Maßstab es fällt einem ja häufig leichter wenn man aus einer Vogelperspektive auf die eigene Situation schaut.
00:10:33: Im internationalen Marstab ist das hier was wir hier hingekriegt haben eine Riesen erfolgs Story.
00:10:40: Und sie wird auch deshalb manchmal nicht so wahrgenommen, weil es eine gewisse Diskrepanz gibt zwischen der Art und Weise wie wir über dieses Vereinigte Deutschland sprechen.
00:10:49: Und den Fakten!
00:10:51: Faktisch ist ein Teil des Landes dem anderen beigetreten.
00:10:54: also die ehemaligen DDR-Gebiete sind im Geldungsbereich des Grundgesetzes beigetritten.
00:11:01: De facto reden wir immer in den politischen Sonntagsreden von der Wiedervereinigung, wir reichen es die Hand und alle gemeinsam.
00:11:07: Es gibt eine Diskrepanz.
00:11:08: oder das heißt einfach ein System ist zusammengebrochen weil es sich wirtschaftlich nicht mehr halten konnte, weil es eine Diktatur gewesen ist, weil die Menschen dagegen aufgegärt haben.
00:11:17: Der andere Bereich ist im Wesentlichen geblieben wie er war und hat sich kaum verändert.
00:11:22: Da muss man schon drüber sprechen.
00:11:23: Was macht das denn dann mit Mentalitäten, mit Perspektiven?
00:11:26: Mit der Art und Weise wie man sich jetzt gehört und auch welche Stellung man sich zugerechnet fühlt in dem eigenen Land.
00:11:34: Ich würde einmal gerne auf die Führungsposition gerade im Journalismus bei uns hier in unserer Branche schauen weil wer Einfluss hatte entscheidet ja auch darüber welche Erfahrungen öffentlich sichtbar werden.
00:11:46: wir haben es gerade ein bisschen angesprochen Frau Reimann, wenn wir jetzt auf den Journalismus blicken und das, was Florian Hams gerade angesprochen hat.
00:11:52: Was ist Ihr zentraler Vorwurf an die Berichterstattung über Ostdeutschland?
00:11:56: Vorwurf ist so ein hartes Wort.
00:11:58: Es ist eher eine Feststellung, die ich selbst gemacht habe dadurch dass sich in verschiedensten vor allen Dingen über regionalen Medien gearbeitet habe als angefangen als Praktikantin, die sehr schlecht bezahlt war bis hin dann irgendwann zur Chefredakteurin erst bei Zett bei der Zeit beim SWR, wo ich dann auch die ALD-Chefredakteursrunde zusammen mit Oliver Körgel leitet habe zweieinhalb Jahre.
00:12:19: dass ich einfach festgestellt habe, dass ich auch schon seit der Wiedervereinigung häufig alleine war in diesen Räumen als sozusagen jemand mit der Führungsfunktion.
00:12:29: Also als Chefredakteurin in dem Moment und das sich so durchzeichnet, wenn man zum Beispiel auf die ZDF-Geschäftsführung schaut, dass man da keinen einzigen Menschen hat mit einer ostdeutschen Biografie.
00:12:41: Dass man bei den ARD-Intendanten und Intendanten einen einzigen hat gerade mit Ostbiografie die ja auch für ostdeutsche Berichterstattungsgebiete zuständig sind noch niemals, wie man in der Intendanz sitzen hatte.
00:12:55: Der Ostbiografie mitbringt.
00:12:57: und das ist aber überhaupt kein Problem der öffentlich-rechtlichen weil sich das wirklich so durchdeklinieren lässt bis hin in alle möglichen privatwirtschaftlichen Medien.
00:13:06: Und auch das ist was wo es zu einem Selbstentmächtigungsmoment gab den ich kurz erklären möchte, weil kurz nach der Wende zu einer Neugründung von hundertzwanzig neuen ostdeutchen Zeitungen gekommen Und diese Zeitungen wurden pö-apös sozusagen von großen Verlagen, westdeutschen Großverlagen aufgekauft oder irgendwie platt gemacht.
00:13:27: So dass es bis heute sozusagen keine einzige überlebt hat und nur eine einzige überregionale Zeitung wenn man die Berliner Zeitung dann als überregional begreifen möchte aus dem Osten heraus produziert wird.
00:13:40: Das ist ne Sache die natürlich auch einerseits über die Redaktionszusammenstellung eine Schwierigkeit mit sich bringt, weil wenn du die Leute, die du erreichen möchtest mit deinem überregionalen Medien und den Anspruch hast vor allen Dingen möglichst eine breite Masse zu erreichen.
00:13:56: Wenn du diese Lebenswirklichkeiten in deiner Redaktion oder in deinen Führungskreisen nicht abgebildet findest dann ist es schon schwierig wie dir da die Ansprache wirklich gelingt.
00:14:06: Und Herr Hamst hat's gerade schon angesprochen indem er diese Studie, die die Tagesschau untersucht hat zitiert hat.
00:14:13: Es gibt ganz viele medienwissenschaftliche Studien, die ich ja auch in meinem Buch benenne zum Beispiel eine vom MDR, die zwischen neunzeigundneinzig und zweitausendsehnten über hundertsiebzig Millionen Presseerzeugnisse mal durchdekliniert hat und anhand dieser Studie lässt sich total gut nachzeichnen, wie sich das Wörding verändert hat.
00:14:33: Also das Würding-Bezug auf Ostdeutschland.
00:14:35: und da kann man sehr gut sehen, dass Anfang der neunziger Jahre dadurch aus immer noch so Wörter wie Aufschwung und proaktives Handeln
00:14:44: usw.,
00:14:45: also so positive Kornotationen mit schwangen und sich das mit Anfang Mitte der Neunzige sehr schnell bis heute geändert hat.
00:14:52: Eher leidend, eher rechtsextremen, eher rückständig, eher produktarisch.
00:14:57: Und dazu kommt so eine Zuschreibung der Ostdeutschen, die oft auch als sehr pauschalisierende Weiße eher männliche, eher rechtsextreme, eher dümmliche Masse dargestellt wird.
00:15:09: Wo natürlich andere ostdeutsche Identitäten und Lebenswirklichkeiten gar keinen Raum finden weil immer diese pauschalisierte Masse irgendwie im Vordergrund steht.
00:15:20: Und das sind so mediale Zuschreibungen, die haben sich Ostdeutsche gemerkt.
00:15:25: Der Spiegel war da leider auch kein guter Vorreiter, weil er viele Cover vor allen Dingen Anfang der Neunziger gemacht hat.
00:15:32: Ich erinnere mich an Cover wie Massenflug aus der DDR Gefahr für den Wohlstand, neunzig kamen das oder Steueropfer für den Osten, wie viel denn noch?
00:15:42: Oder Milliarden Grab aufschwung Ost, das sind jetzt nur Ein paar Beispiele, aber das sind Beispiere wo man sich natürlich als Ostdeutscher fragt.
00:15:50: Gerade wenn du am Armbrotstisch mit deinen Eltern sitzt so wie ich das gemacht habe, z.B.
00:15:55: meine alleinerziehende Mutter und dich fragst was ist jetzt hier gerade unsere Perspektive?
00:15:59: Meine Mutter hat den Job verloren die Eltern meiner Freunde haben den Job verlorenen.
00:16:03: Die kämpfen wir grade mit ihren Biografie brüchen.
00:16:05: Und dann schlägst Du die Zeitung auf oder stellst den Fernseher an und bist mit So einer Berichterstattung über deine Lebenswirklichkeit konfrontiert.
00:16:13: Naja vielleicht machst Du den Fernsehen da nicht mehr so oft an und schlägt die Zeit um eher zu.
00:16:16: Florian, was würdest du da entgegnen?
00:16:18: Ja das glaube ich sofort dass man das so wahrnimmt und dass das auch ein Teil des Problems ist in der Medienberichterstattung über Ostdeutschland.
00:16:28: zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass bei diesem Umbruch, ganz klar gesagt wurde wir wollen jetzt hier freie Medien die nach den Regeln eines demokratischen Staates funktionieren und deshalb konnte man halt nicht Medien wie das neue Deutschland weiter so akzeptieren.
00:16:46: Und dann sind natürlich westdeutsche Verlage gekommen, haben gesagt wir wissen wie es geht?
00:16:50: Wir machen das jetzt hier!
00:16:51: Und wir kaufen das auf und dann machen wir die Medienberichterstattung, wie wir sie aus dem Westen kennen.
00:16:57: Das kann ein Problem sein aber ist ein Stück weit auch erklärbar aus der Geschichte.
00:17:02: Teil der Herausforderungen ist auch ich unterrichte an Journalisten Schulen dass es dort viel, viel weniger Bewerber aus Ostdeutschland gibt.
00:17:12: Das ist einfach auch eine Stück weit eine Entwicklung.
00:17:15: also da suchen wir sogar immer ganz gezielt nach könnte mal jemand aus dem Osten sich bewerben und dann guckt man da vielleicht hin.
00:17:21: kann man das nicht vielleicht ermöglichen dass so jemand dann entsprechende Ausbildung machen kann?
00:17:25: aber es ist ein Problem Es ist eine Herausforderung Und wir haben jetzt bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern betrachtet Das ist da natürlich schon so auch eine Art Herdentrieb der westdeutschen Medienhäuser gab.
00:17:38: Also man schickt dann mal einen Reporter für zwei, drei Tage darüber auf die andere Seite um von oben zu gucken wie ticken die denn da?
00:17:46: und dann schreibt man irgendwie Gruselgeschichte auf über AfD-Veranstaltungen und fett wieder in die Heimat und berichtet dann bei den Blauen Osten.
00:17:55: Das ist natürlich nur ein kleiner Bruchteil der Berichterstattung und eigentlich müsste man viel stärker unterwegs sein, genauso wie man auch in anderen Landesteilen viel stärkere unterwegs ist.
00:18:04: Um zu gucken, wie ticken die Leute da?
00:18:06: Was liegt denn wirklich auf dem Herzen?
00:18:08: Warum misstrauen sie den etablierten Medien so?
00:18:11: Wir haben hier im Podcast immer wieder über Social Media gesprochen, über die Blasen in denen man dort gefangen ist wo man eben einen häufigen X für ein U vorgemacht bekommt.
00:18:20: und wenn dann vielleicht noch die Medienkompetenz fehlt weil man nicht wie Frau Reimann zu Hause den Spiegel gelesen hat und darüber diskutieren kann sondern weil man vielleicht nur noch irgendwelche WhatsApp Nachrichten bekommt oder TikTok oder sonst was.
00:18:32: Und dann eben vielleicht gar nicht mehr dahinter steigt.
00:18:34: was die eigentliche Story ist kann das auch ein Problem sein.
00:18:37: aber das ist kein exklusives Problem aus Deutschlands
00:18:40: Ich finde schon.
00:18:41: Also da würde ich noch mal kurz reingehen, weil wir gerade jetzt auch in der Wahlberichterstattung rund um die Landtagswahlen erlebt haben was wir so oft erleben wenn es um Ostdeutschland geht.
00:18:51: Für einen Hams hat's grade gesagt man fährt dann mal hin oft aus seinen großstädtischen Büros, aus dem Hauptstadtbüro meistens oder man kommt aus Hamburg oder so.
00:19:00: Fährt dann dahin macht diese Reportage und das ist wirklich wie so.
00:19:03: ein Ost-Tourismusreporter in den Tourismus nenn ichs mal.
00:19:07: Und was sich auch wieder interessant fand war dass es sofort um die Ostwahlen ging, obwohl Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gewählt
00:19:15: haben.
00:19:16: Und dann noch drei andere Bundesländer mit dazugehören aber niemand zum Beispiel jetzt Bavier oder Rheinland-Pfalz gewählt habe.
00:19:22: Anfang des Jahres hätte auch niemand gesagt das geht hier um die Westwahl.
00:19:26: also da sozusagen in die regionale Unterschiedlichkeit zu kommen schon in der Berichterstattung Das wäre schon mal ein Step weiter um darüber nachzudenken.
00:19:34: wie kann ich anders über Ostdeutschland berichten?
00:19:38: Vielleicht noch ein Gedanke zu den Zugängen, weil das kenne ich auch aus der Diskussion heraus wie man Frauen in Führungspositionen bekommt.
00:19:47: Wir hätten ja gerne Frauen und Führerspositionen.
00:19:49: genauso kenne Ich das auch.
00:19:50: wir hätten ja gern eine migrantische Menschen oder gerne ostdeutsche Menschen an Journalistenschulen.
00:19:54: die zugänge zu Journalismus sind unglaublich elitär.
00:19:59: also ich habe es ja selbst erlebt dass Es einen heidenaufwand ist sich aber erstmal muss man um diese journalisten schulen wissen Und sie haben sich da jetzt zwar mittlerweile ganz schön gedreht, dass man die Bewerbung nochmal anders mitbekommt als man das früher mitbekommen hat.
00:20:14: Ich weiß noch zu meiner Zeit war es so, dass mal proaktiv sich irgendwie informieren musste... ich habe das in meinem Buch so beschrieben, dass ich herausfinden wollte wie sind denn die Journalistinnen und Journalisten, die ich so im Fernsehen und im Radio gesehen gehört habe erfolgreich geworden?
00:20:28: Wie haben die eine Festanstaltung bekommen?
00:20:30: Wir gingen erst einmal um eine Festanstellung am Journalismus Hab dann gegubbelt und hab mitbekommen, die waren alle auf der Deutschen Journalistenschule oder auf der Henry-Nann-Schule.
00:20:37: Ich habe dann gedacht, was ist das denn?
00:20:40: Und bin erst so überhaupt darauf gekommen dass es diese Journalisten Schulen gibt.
00:20:44: Gleichzeitig liegt es schon noch in der Verantwortung der Journalistenschulen Da die Zugänge niedrigschwelliger zu gestalten.
00:20:50: und als Ostdeutsche genauso wie jemand der aus einem Einwanderungshaushalt kommt oder aus dem Arbeiterhaushalt kann ja auch im Westen sein.
00:20:59: Hast du eher nicht die Möglichkeit in diesen mittlerweile sehr, sehr teuren Städten wie München und Hamburg und Berlin gehört jetzt leider auch mit dazu dir das so leisten zu können ohne dass du dann zusätzlich zum Beispiel auch noch um einen Stipendium weißt also dass die Möglichkeit hast dich für stipendien zu bewerben.
00:21:16: wann weiß du aber um Stipendien, wenn du das Netzwerk hast was dich auf Stipedien aufmerksam machst.
00:21:21: Diese Netzwerke bestehen aber auch hauptsächlich im Westen.
00:21:24: deswegen es ist total gut dass es jetzt sowas gibt wie den der Studienstiftung des Ostens die sich explizit zum Beispiel zur Aufgabe gemacht hat aus deutschen Biografien zu fördern und in solche machtvollen Netzwerken reinzubringen.
00:21:36: Ich würde hier einmal gerne die Brücke schlagen auch zur AfD und dementsprechend auch zu alternativen Medien florieren.
00:21:44: Ist das vielleicht eine Lücke, die sich da eröffnet hat in den letzten Jahren?
00:21:47: Wo jetzt eben gerade über Social Media viele alternative Medien aufstellen?
00:21:53: Das Internet hat erst mal die positive Eigenschaft, dass jeder nicht nur empfangen sondern auch senden kann.
00:21:59: Die negative Seite ist dann, dass eben jeder sende kann und sich dabei kein Standard halten muss Und das herüberkommt, wie als sei das seriöse Information.
00:22:12: Aber so ein alternatives Medium was eben nicht nach journalistischen Standards arbeitet, wie zum Beispiel dass man erst mal Fakten prüft bevor man sie veröffentlicht ist dann halt kein journalistisches Medium.
00:22:24: aber viele Menschen können da nicht unterscheiden wollen nicht unterschiden.
00:22:27: vielleicht fehlt auch zum Teil die Medienkompetenz Kann man danach fragen, woran liegt das?
00:22:31: Wird deine Schulen zu wenig gelehrt.
00:22:34: Erklären etablierte Medien zu wenig nach welchen Kriterien sie arbeiten kann man alles diskutieren.
00:22:40: aber ich nehme schon wahr dass sehr viele Menschen auch in diesem Wahlkampf sich informieren in Quellen die halb seriös unseriös oder echt fakes sind und sich das dann aber massenhaft verbreitet.
00:22:56: Und die AfD ist sehr erfolgreich darin, die sozialen Medien zu nutzen.
00:23:00: Da ihre Spins zu verbreiten in Teilen auch Propaganda zu verbringen muss man so sagen.
00:23:06: ist es so wenn man sich das genauer anschaut zum Teil aber auch einfach nur ihre Köpfe ihre Politiker dort zu inszenieren?
00:23:13: Das machen sie sehr viel cleverer.
00:23:14: Die haben sehr genau verstanden worauf es dabei ankommt.
00:23:18: Es machen wir auch nicht erst seit gestern.
00:23:20: Ich konnte schon vor sieben, acht Jahren mir den Newsroom der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag anschauen.
00:23:28: Da durfte kaum jemand rein.
00:23:30: Mir ist es mal geglückt und konnte dann sehen wie die da gearbeitet haben also wie eine Handvoll Redakteure mehr oder weniger eine Armee von Internettrollen orchestriert haben.
00:23:42: Also von Menschen, die alle irgendwie verbandelt waren mit den unterschiedlichen Konten und dann eben bestimmten Kommandos geheucht haben.
00:23:52: Also dann hieß es jetzt hier auf diesen gegnerischen Politiker jetzt alle drauf da, alle negativ kommentieren oder jetzt hier diese Botschaft positiv überall reindrücken.
00:24:02: das machen einfach die etablierte Parteien wie CDU CSU SPD Grüne FDP lang nicht in dem Maße und darüber kann man streiten.
00:24:11: was davon ist gut was ist schlecht?
00:24:13: du weißt ich bin sehr kritisch im Hinblick auf die sozialen Medien.
00:24:17: Ich glaube, dass sie einen großen Teil zu dem Gift beitragen das unsere Gesellschaft gegenwärtig kaputt macht.
00:24:23: aber natürlich kann man auch anerkennend sagen naja die haben halt verstanden wie es geht und solange diese Mechanismen nicht verboten sind können Sie sich auch nutzen.
00:24:31: Frau Reimann welchen Zusammenhang sehen Sie dazwischen den Umbrüchen nach nineteenhundert neunzig der heutigen Stärke der AfD und eben diesen sogenannten alternativen Medien?
00:24:40: Oh, etliche!
00:24:41: Über die man diverse Bücher nochmal extra schreiben könnte.
00:24:45: Einiges wurde jetzt ja gerade schon angerissen und das stimmt total, dass die AfD es verstanden hat sich nicht nur den EZE-maligen Eurokritische Oberlehrer Partei, sage ich mal an Anführungsstrichen direkt auf das Asyl Thema zu setzen sondern auch das bislang war es nur das Wort, dass links liegengelassene Thema Nachwändeosten zu setzen.
00:25:06: Und das mit einer Kommunikation die viel schneller, die in Anführungsstich für Snackabiller funktioniert also die pointierte zugespitzte Vertical-Videos über Insta und TikTok einfach rausbaut und das auch eine Aufmerksamkeitsspanne, die vor allen Dingen bei Jüngeren ist dann eher bedient.
00:25:24: Und gleichzeitig bedient es auch einen eher nachrichten Verdruss.
00:25:28: ich erlebe das im eigenen Umfeld, Wir wissen, dass wir als Journalisten und Journalistinnen sehr damit zu kämpfen haben gerade in den letzten zehn Jahren.
00:25:37: Wie wird diese Leute trotzdem weiterhin erreichen vor allen Dingen in unseren überregionalen Medien?
00:25:42: Dass es diesen Nachrichten verdrussgibt weil man einfach als User als Userin nicht mehr hinterherkommt.
00:25:47: Weil man irgendwie Trump eins Brexit verschiedene Amokläufe Terroranschläge dann Trump zwei der Anderes Krieg auf die Ukraine ist.
00:25:55: Es überschlägt sich ja alles nachrichtlich Und die Menschen haben aber gleichzeitig immer weniger Proponie mit einer großen Inflation oder mit einer zunehmenden Inflationszutun etc.
00:26:05: Bp, also müssen irgendwie gucken wie kriege ich mein eigenes Leben überein so dass sie im Außen immer weniger Kapazität haben diese Nachrichtenlage zu fassen und zu verstehen.
00:26:16: deswegen ist es unsere Aufgabe auch als Journalisten und Journalistinnen da weiter vielleicht doch unseren Job zu öffnen, zu erklären, zu sagen wir arbeiten jetzt wird das total klar.
00:26:28: Kollegen mittlerweile, muss man sagen.
00:26:30: Gibt die noch mal auch zum Beispiel Leute einfach mitnehmen auf Insta oder TikTok zu sagen ich hier funktioniert übrigens so meine Recherche dass man so auch erkennt wie arbeiten wir eigentlich als Journalisten und Journalistin?
00:26:43: An der Stelle wollen wir vielleicht auch nochmal kurz ein bisschen nach vorne gucken.
00:26:47: Nach sechsunddreißig Jahren schauen wir auf die nächsten sechsund dreißig Jahre in denen es vielleicht etwas schneller geht?
00:26:52: Florian gibt es konkrete Beispiele und Vorschläge wo du sagst okay Das sollten wir jetzt vielleicht noch angehen, damit die ostdeutschen Menschen sich auch irgendwie so ein bisschen abgeholter fühlen.
00:27:04: Ich glaube, wir alle Menschen in diesem Land sollten uns stärker einbringen dafür dass wir hier auch in den nächsten thirty-sech Jahren und in den nähsten fünftigund hundertjahren gut und gerne und sicher schönen Milieu leben können.
00:27:19: Und das ist leider Gottes eben nicht selbstverständlich, wir haben gerade schon knapp drüber gesprochen wie viele Krisen gegenwärtig auf uns einprasseln und man kann ja den Eindruck gewinnen dass wir eigentlich kaum noch hinterherkommen in der Krisenbewältigung, dass das alles unfassbar viel Geld kostet.
00:27:33: Aufmerksamkeit kostet Geduld kostet Nerven kostet und es wird uns nur gelingen diese vielen Herausforderungen zu bewältigen wenn wir ein stabiles demokratisches gesellschaftlich funktionieren das gemeinwesen erhalten und wenn wir eben so wie im gegenwärtigen modus eher übereinander reden als miteinander reden uns eher steinen in den weg legen statt einander die hand zu reichen und er stuss verbreiten jedenfalls an vielen stellen und gerade mit alternativen medien gesprochen als uns um wahrhaftigkeit zu bemühen dann wird es echt schwierig und dann ist schon die gefahr dass wir eine Entwicklung nehmen, die wir beispielsweise in den Vereinigten Staaten von Amerika sehen.
00:28:15: Die eher unvereinigt sind wo die echt alle gespalten sind will sagen ich glaube es braucht eigentlich hier so einen gesellschaftlichen Ruck und der kann nicht von denen aus gehen die jetzt schon am lautesten schreien sondern muss von denen ausgehen die gegenwärtig leider Gottes zu leise sind.
00:28:32: das ist die vernunft begabte anständige Mitte der Gesellschaft.
00:28:37: Die muss lauter werden.
00:28:39: Und das darf ich es einmal sagen, oder?
00:28:41: Gerade ein Buch geschrieben erscheint jetzt zum neunzehnten Oktober.
00:28:44: Da geht's genau um diesen Anstand und ist eigentlich eine Anleitung zum gelassenen Widerstand gegen dieses laute Schrille gegeneinander Respektlose dem etwas entgegenzusetzen.
00:28:57: Ich glaube, dass ist was, was jede und jeder die Interesse dran hat, dass dieses Land stabil und zusammengehörig bleibt, sich auf die Fahnen schreiben sollte.
00:29:06: man muss sich einsetzen für den Anstand von anständiges
00:29:09: Mitnahme.
00:29:10: Liebe Hörer, jetzt haben Sie in diesem Podcast gleich zwei Buchtipps bekommen.
00:29:14: Einmal von Florian Harms und einmal von Marike Reimann.
00:29:16: Uns interessiert aber noch Ihre Perspektive, liebe Hörers.
00:29:20: Wo erleben sie denn heute noch große Unterschiede zwischen Ost- und West?
00:29:23: Und was müsste sich aus Ihrer Sicht verändern?
00:29:27: Schreiben Sie uns das gerne zum Beispiel als Kommentar
00:29:29: bei
00:29:30: Spotify!
00:29:31: An dieser Stelle sage ich erst mal herzlichen Dank für Ihre Zeit, Marike Rheinmann.
00:29:35: Danke schön
00:29:36: Und auch vielen Dank an dich, Florian.
00:29:38: Auch von mir vielen herzlichen Dank!
00:29:39: Tschüss und bleiben Sie uns gewogen.